Lammzeit naht

18.2.2019

Die Muttern sind  jetzt geimpft worden und die Klauen wurden beschnitten. Die Klauen sehen durchweg prima aus. Durch das Betonpflaster um die Heuraufen laufen die Tiere sich die Klauen schon selber sehr gut ab, so daß nur wenig korrigiert werden muß.

 Und das Stehen auf trockenem Boden beim Fressen erhält die  Klauen gesund.

Als Nächstes wird die Apotheke für die Lammzeit aufgefrischt, also Gleitgel, lange Handschuhe, alkoholische Jiodlösung zur Nabeldesinfektion, eingefrorene Biestmilch oder als ersatz "Globulac"  usw. besorgt.

06.2.2019

Ab Mitte März rechnen wir mit den ersten Lämmern. Da ist es jetzt Zeit die Vorbereitungen für die Lammungen zu treffen. Wir fangen an, den Mutterschafen etwas Kraftfutter zu füttern. Jedes Mutterschaf bekommt seine eigene Portion aus der Schüssel gefüttert. Nach kurzer Lernzeit wissen die meisten  Schafe wann sie dran sind und drängeln sich nicht um die Schüssel. Durch unsere Ultraschalluntersuchungen am Jahreswechsel können wir die Portionen  nach zu erwartender Lämmerzahl bemessen. Die Drillingsträchtigkeit bekommt etwas mehr als die Zwillingsmutter.

Dann wird jetzt der Impfschutz gegen Clostridienerkrankungen wie Tetanus, Breinierenkrankheit, Rauschbrand, Lämmerdurchfall u.a. aufgefrischt, damit die Muttern in den Wochen bis zur Lammung viele Antikörper bilden, die dann über die Colostralmilch an die Lämmer weitergegeben werden.

 Die Klauen werden noch einmal kontrolliert und notfalls etwas nachgeschnitten.

Über die weiteren Vorbereitungen werden wir später berichten.

Wolf weiter unser größtes Problem

In Vereins- und Landesverbandsebene ist der Wolf weiter das beherrschende Thema und die Zukunftsängste vieler Schafhalter läßt uns nicht mehr zur Ruhe kommen. Es gibt kein anderes Thema mehr und die Verzweiflung einiger besonders schlimm getroffener Schäfer, die das Leid ihrer Tiere nicht mehr mit ansehen können und ihre Existenz bedroht sehen, geht uns allen nahe.

Inzwischen gibt es fast täglich Wolfsangriffe mit fürchterlich zugerichteten Schafen und keine Lösungsmöglichkeiten. Solange die Wölfe frei herumlaufen dürfen, wird die Weidetierhaltung zusammen mit den Schafen zugrunde gehen.