5. Ostholsteiner Schaftag im Museumshof Lensahn am 24.5.2015

Der Schafmarkt in Lensahn gehört inzwischen zu den festen Terminen der Ostholsteinischen Schafhalter.

In diesem Jahr hatten wir große Sorgen wegen des wechselhaften Wetters, aber nach Regentagen vor Pfingsten war sowohl beim Aufbau der großen Zelte, als auch am Pfingstsonntag das Wetter wunderbar. So war auch in diesem Jahr  der Museumshof  mit weit über 1000 Gästen  bestens besucht und die Stimmung unter Gästen und Ausstellern prima . Viele Züchter hatten zur Ausstellung  Mutterschafe mit Lämmern gebracht, die sich offensichtlich sehr schnell an die ungewohnte Umgebung gewöhnten und sich bald von den Kindern streicheln ließen. Zur beiderseitigen Freude.

Tim Lynsche war ständig von Kindern umlagert, die seine Bentheimer streicheln wollten. Mit rührender Geduld hat er Stunde um Stunde die Wünsche der Kleinen erfüllt.

Bei unseren "Buddellämmern" wurde kleine Hilfe gerne angenommen.

Neben den Schafen war ein buntes Programm aufgestellt und so gab es Hütevorführungen mit Hundetrainer Wolfgang Gresens.

der nach der Vorführung immer viele Fragen beantworten musste und seinen Hund mit einer kleine "Luftnummer" belohnte

Schafscherer Andreas Fick zeigte wieder, wie man die Schafe von der dicken Wolle befreit und die  herrliche Wolle so gewinnt, daß die Spinnerinnen ein ganzes Vlies in guter Stapellänge bekommen. Fachkundig wurde er dabei vom Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes Herbert Tietgen kommentiert und von Wilhelm Wulff als Aufsetzer unterstützt

Auf der "Wollmeile waren unzählige Vliese von den verschiedensten Schafrassen ausgelegt. Hier konnten die verschiedenen Wollen begutachtet und natürlich erworben weren.

Für 35 Spinnerinnen aus ganz Schleswig-Holstein war der Schafmarkt wieder Treffpunkt zum Spinnen, Klönen und Stöbern in den Wollen und bei der großen Auswahl deckte sich so Manche mit den gegehrten Vliesen ein.

Was dann daraus werden kann wurde in einer Modenschau gezeigt. Bei "Kreationen aus Wolle" begeisterten sowohl die gezeigten handgearbeiteten Kleidungsstücke, als auch die "Models" die Zuschauer.

Nachfolgende eine kleine Auswahl der selbst gefertigten Mode

Begeisternd auch unsere "next top models"

Stände mit Produkten "rund ums Schaf", vom getöpferten Gartenschaf bis zum gegerbten Fell, aber auch Wurst und Käseleckereien vom Schaf waren über den Platz verteilt.

Beim "Schafe basteln" wurden die Kinder von erfahrenen "Schäferinnen" betreut

Den handfesten Hunger stillte Schlachtermeister Oldekop mit ausgezeichnetem Lammgyros oder Lammgrillern, natürlich alles aus eigener Produktion und Schafhaltung.

Die "Kneipe " des Museumshofes bot alternativ aber auch Speisen an für die armen Menschen, die nun mal nicht für Lammfleisch zu begeistern sind.